Entstehungsgeschichte




Im Jahre 1969 beschließt der junge Schreiner Robert Belhomme, damals erst 22, seinen beruflichen Werdegang in den Bereichen Schreinerei, Zimmerei und Dachdeckerei zu beschreiten.
Fasziniert vom Holzbau nimmt er 1972 Kontakt mit einem norwegischen Hersteller auf, der Chalets aus Massivholz produziert. Sein Ziel: aus dem Zusammenbau von Holzhäusern seine Haupttätigkeit zu machen.
 
Der Holzbau war zu dieser Zeit recht wenig verbreitet, weshalb er mit einer Vielzahl an administrativen und urbanistischen Schwierigkeiten konfrontiert wurde. Er ließ sich dennoch nicht entmutigen und fand in Deutschland, dort, wo die „grünen“ Ideen schon rege Unterstützung genossen, die Möglichkeit, seine Ambitionen zu erfüllen.
 
Hier stellte er eine beachtliche Anzahl Häuser her und nutzte gleichzeitig diese Erfahrung, um das Einsetzen von neuen Materialien und Techniken zu beobachten, die bis dato in Belgien und im Großherzogtum gänzlich unbekannt waren. Das Umweltbewusstsein und die Wichtigkeit, die in diesem Land der nachhaltigen Entwicklung zuteil kommen, sollten sein weiteres Schaffen in höchstem Maße beeinflussen.
 
Die in Deutschland gesammelten Erfahrungen bildeten fortan den Leitfaden der Expansion seines Unternehmens. In kürzester Zeit muss das traditionelle Chalet der Brettstapelbauweise weichen. Mit dem Auftreten strengerer Maßstäbe im Bereich der Isolierung und der Luftdichtheit, wird die Brettstapelbauweise ihrerseits schrittweise Mitte der neunziger Jahre durch die Techniken der „Pfosten-Riegel“ und „Holzrahmen“ ersetzt, welche heute noch die große Mehrheit bilden.



Ab dem Jahre 2000 wird die Herstellung der Wandungen industrialisiert, um eine konstante Qualität zu garantieren, die nicht von Unvorhersehbarkeiten am Bau abhängen. Unter dem Impuls von Pierre SOLHEID, seit 1984 enger Mitarbeiter von Robert BELHOMME und Leiter des Unternehmens seit 2003, wird diese Industrialisierung 2006 durch den Erwerb der Maschine „Hundegger K 3i“ und eines Montagetisches der Marke „Weinmann“ verstärkt. Diese Gerätschaften, die mittels Computer-Aided-Design-Software (CAD) gesteuert werden, ermöglichen sehr präzise und leistungsfähige Herstellungszyklen, deren Perfektion nicht mit anderen Mitteln erreicht werden könnte.
 
Seit Mitte der 2000er Jahre hat naturhome sich auf das Herstellen von Passiv- und Niedrigenergiehäusern spezialisiert. Das hauseigene Ingenieurbüro erweiterte seinen Zuständigkeitsbereich, um alle möglichen Projekte verwalten und dem Kunden im Bereich dieser speziellen Techniken einen Mehrwert bieten zu können. 
 
Mit diesen Entwicklungen stieg auch die Zahl der Mitarbeiter: Waren es Anfang der 80er Jahre noch 3 Arbeiter, sind es heute in der Gruppe naturhome bereits 50, von denen jeder spezifische Aufgaben hat in den Bereichen Forschung, Konzeption, Technik, Produktion und Umsetzung.
 
Das stetige Wachstum hat jedoch keinesfalls der ursprünglichen Philosophie der Firma geschadet, die auf Qualität, Nachhaltigkeit, Exzellenz und Einhaltung von Abmachungen basiert.